Napoleon Bonaparte

Betrachtet man die großen Staatsmänner der Geschichte, dann werden auch immer große Feldherren wie Cäsar oder Hannibal genannt werden. Und auch Frankreich kann berühmte Männer aufbieten, die dieses Land regierten. Der Name Napoleon Bonaparte darf hierbei nicht vergessen werden, denn der berühmte Franzose war nicht nur ein erfolgreicher General, selbst zum Kaiser der Franzosen brachte es der Korse, der von 1769 bis 1821 lebte.

Napoleon – hervorragender Soldat und Feldherr

Mit 10 Jahren begann seine Ausbildung an Militärschulen in Paris und Brienne, die er 1785 wieder verließ. Schon im selben Jahr hatte er den Rang eines Sekondeleutnant der Artillerie und bis zum Jahr 1793 war der Brigadegeneral, denn nach der Einnahme von Toulon wurde ihm diese Auszeichnung zuteil. Hatte er im Jahr 1795 weitere militärische Erfolge mit der Niederschlagung eines Aufstandes von Royalisten in Paris zu verzeichnen, so brachte das Jahr 1796 einen privaten Höhepunkt seines Lebens, als er Josefine seine erste Frau ehelichte. Ließ er sich 1799 zum Ersten Konsul ausrufen, so folgte 1802 der Konsul auf Lebenszeit und als Krönung seiner Erfolge kam noch der Kaiser dazu. Glaubte der erfolgreiche Napoleon bis dahin das Josefine die richtige Frau an seiner Seite war, so tauschte er diese gegen die österreichische Prinzessin Marie-Luise aus, die ihm seinen einzigen ehelichen Sohn gebar.

Napoleon – Jahre der Selbstüberschätzung und falscher Entscheidungen

Doch nach so vielen heroischen Heldentaten als Feldherr und Staatsmann kam auch für Napoleon Bonaparte eine Zeit der Niederlagen und falschen Entscheidungen. Die Schlacht von Austerlitz mit vielen französischen Toten, aber auch der Feldzug nach Russland oder die Schlacht von Waterloo, überall waren die Verluste riesig und führten zweimal zur Verbannung Napoleons, zuerst nach Elba und schließlich zu seinem Todesort Sankt Helena im Jahr 1821. Seine Eroberungszüge durch Europa sorgte dafür, dass viele Länder unter französischer Regierung waren, die oftmals von Familienangehörigen Napoleons eine Zeit lang regiert wurden. Ein großer Gegner Napoleons war der österreichische Staatsmann Metternich, der weltberühmt durch den Wiener Kongress wurde, der in den Jahren 1814/15 half Europa neu zu ordnen, woraus sich auch der Deutsche Bund bildete.

Napoleons Machtgelüste – der Weg in ein neues Europa

Blickt man auf das Leben Napoleons, dann könnte man glauben er hätte nur Verwüstung und Tod hinterlassen. Doch seine Machtgelüste und Eroberungszüge haben im Endeffekt den Weg zu einer Neuordnung Europas freigemacht und die Einigkeit der Länder Europas gegen Napoleon schufen erst die Möglichkeiten für diese Neuordnung beim Wiener Kongress. Von Napoleon Bonaparte selbst blieben viele direkte Nachkommen, aber auch das Bild von einem kleinen Mann der über sich hinauswuchs und sich selbst zum Kaiser krönte. Großer Staatsmann, hervorragender Feldherr und Liebhaber schöner Frauen, ein Franzose der gerne die Welt erobert hätte, Napoleon Bonaparte.

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